Hallo, Gast!
Willkommen in Manchester! Zutritt erst ab 18 Jahren, weil unsre Hooligans finden, dass CGI Blut nur auf volljährigen Gesichtern hübsch aussieht. Und mit diesen Anarchos legst du dich besser nicht an, alles, was die tun, ist vollkommen willkürlich, Chaos pur. Die haben sogar unseren Plot verloren. Jetzt sind wir nur noch ein schnödes Real-Life RPG ohne höhere Bestimmung und eventuelle Erleuchtungserfahrungen. Voll langweilig. Und was auch total widerlich ist: diese familiäre Atmosphäre. Was nützt einem die absolute Freiheit im Inplay, wenns außerhalb davon zugeht, wie in nem Pfadfinderferienlager? Hier ist man tatsächlich noch der Meinung Spaß haben zu können, ohne sich gegenseitig auf den Keks zu gehen. Naive Baumkuschler.

Feed the bitch! Unerträglicher Brotbäcker fürs Trou Normand gesucht
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menos bullshit, más tacos
#1
FEED THE BITCH!
He may be the enemy of polite society,
a menace to any happy kitchen,
a security risk and a potential serial killer –
but the man can
bake.

Teddy Last-Name-Unknown
28 Jahre alt • Bäcker & Fermentierer im Trou Normand

[Bild: Zola-Gesuch01.gif]
Vermutlich hat dich schon jedes einzelne Restaurant in Manchester, das Rang und Namen besitzt, irgendwann mal direkt nach der Verkostung deiner himmlischen Brotexperimente vom Fleck weg rekrutiert. Nur blöd, dass du jedes Mal genauso schnell wieder rausgeflogen bist. Kein Wunder: Nach ein paar Tagen oder (wenn’s gut läuft) Wochen im siebten Himmel für deinen Chef, deine Mitmenschen und alle Kunden, die deine Werke probieren dürfen, wirst du schlicht unerträglich. Nicht nur, dass du vollkommen unzuverlässig bist und aus deinem Mund allerhöchstens Halbwahrheiten kommen, du hast auch stets mehr krumme Dinger parallel am Laufen als Finger an beiden Händen (die, zugegeben, nicht mehr vollzählig sind, die Brotschneidemaschine oder vielleicht doch ‘ne richtige Mafiavergangenheit, wer weiß das schon). Wer dich kennt, weiß genau, dass du für ein paar Pfund auch deine eigene Oma verscherbeln würdest, und naja, deinen Arbeitgeber, den nimmst du sowieso da aus, wo’s geht. Ein Prost auf die paar ausgeliehenen Flaschen Hauswein, die da in deinem Rucksack klirren.

Man nimmt’s hin – denn verdammt, was du da fabrizierst, ist einfach himmlisch. Auch das Trou Normand, Manchesters Adresse für französische Küche, kommt gerade in den Genuss des besten Baguettes, das menschliche Geschmacksnerven je wahrnehmen durften. Wer das Zeug direkt frisch und noch warm aus dem Ofen probiert, der kann auch einfach nicht mehr klar denken, geschweige denn nein sagen. Und dazu noch die eingelegten Experimente, die du kontrolliert vor sich hin vergammeln lässt, Gemüse, Kimchi, Kombucha… Nur irgendwann kann eben auch all das nicht mehr über die Unerträglichkeiten hinwegtäuschen, die mit deiner Präsenz in der Küche einhergehen: Der teigverklebte Boden, die tausenden Schalen mit undefinierbaren halbverrotteten Inhalten, die anfangen, sich auf jeder freien Fläche der Küche zu stapeln und eine nach der anderen blubbernd überlaufen, die Anrufe („Feed the bitch or she’ll die!“), wenn du mal wieder verkatert zu Hause hängst und deinen Hintern nicht hochkriegst, um dem Sauerteigstarter rechtzeitig die nächste Portion Mehl unterzuheben.

[Bild: Zola-Gesuch02.gif]
Es gibt allerdings so Dinge, die muss man dir lassen, also, abgesehen vom Brot: Du machst deine Arbeit gerne und bist stolz auf die Ergebnisse. Wenn man ignoriert, dass du eh alle deine Mitmenschen in irgendeiner Form auszunutzen versuchst (oder dir in der Hinsicht zuvorkommt), kann man problemlos ein gepflegtes Feierabendbier mit dir trinken. Und hin und wieder hast du sogar Anflüge von… Normalität, bei denen man in dir so was wie Anteilnahme und Freundlichkeit entdecken kann. Oder liegt das auch nur daran, dass du gerade wieder bis zum Hals in Schulden steckst? Man muss ja grundsätzlich alles in Zweifel ziehen, was aus deinem Mund kommt, genauso wie jede Form von Dokumenten, die du vorzeigst. Deinen wirklichen Nachnamen kennt niemand und deine Herkunft liegt genauso im Dunkel – dieser Dialekt, den du an den Tag legst, ist auch echt undefinierbar. Mit jeder Küche, der du auf die Nerven gehst, legst du dir eine neue Identität zu und auch im Norm kennt dich die Hälfte der Angestellten unter vollkommen unterschiedlichen Namen. Ob’s dir einfach Spaß macht oder du dank deiner vielfältigen klein- oder womöglich auch großkrimineller Aktivitäten drauf angewiesen bist, weißt vermutlich auch nur du.



I may have imagined, even planned his demise –
torn apart by rabid dogs,
his entrails snapped at by ravenous dachshunds,
chained to a pillory post and flogged with chains and barbed wire
before being drawn and quartered –
but his bread is simply
divine.


Hiring him was always
a trade-off with God or Satan –
but it was usually worth it

Disclaimer: Dieses Gesuch ist stark angelehnt an einen ehemaligen Kollegen, den Anthony Bourdain in Kitchen Confidential beschreibt. Die Lektüre ist sehr empfohlen, also, ganz generell, aber auch, um das perfekte Beleidigungsvokabular durch unseren selbstgebauten Küchendschungel brüllen zu können 24 Aaaber wir verlangen definitiv keine Fachkenntnisse, sondern suchen einfach jemanden, der Lust hat, 'nen bekloppten Charakter mit wenig Schamgefühl in die Welt (bzw. unser Inplay) zu werfen. Wir, das sind übrigens Lex mit Köchin Zola und Ariane mit Sous-Chef Rafael "Fo" - und natürlich die gesamte Küchen-Crew mit Chef und Besitzer Jay, Tellerwäscher Isaac, Reinigungskraft Eddie, Kellnerin Evie, Pâtissière Liza, Koch Paul, Kellner Collin, diversen Freunden des Hauses und dem einen oder anderen Charakter in Planung. Also, du siehst, genug Anschluss fürs wilde Plotten und für verrückte Küchenszenen ist mehr als gegeben.

Du kannst dem Charakter sehr gern eigenes Leben einhauchen und ihm eine ganz eigene Vorgeschichte und das eine oder andere absurde Hobby andichten. Der Gute darf auch noch die eine oder andere sozialverträglichere Eigenschaft bekommen, solange er die Küche weiterhin gründlich auf den Kopf stellt und seinen Chefs den letzten Nerv raubt. Ob Teddy ganz neu im Norm ist oder zwischendurch schon dreimal gefeuert und wieder eingestellt wurde, können wir uns auch gemeinsam überlegen, genauso wie die genaue Beziehung zu den einzelnen Charakteren, auch wenn's bei den meisten wohl auf eine entnervte Hassliebe hinauslaufen wird 48 Bei Fragen, einfach fragen, und bei Interesse einfach hier Bescheid geben, dann können wir per Discord oder PN weiterschreiben. Bis hoffentlich ganz bald! 23


[Bild: 5seXert.png]


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