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		<title><![CDATA[Lost the plot - Pizza is weird here...]]></title>
		<link>https://www.losttheplot.de/</link>
		<description><![CDATA[Lost the plot - https://www.losttheplot.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 12:18:02 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA["not dishwasher safe" - it's ok, just do your best in there]]></title>
			<link>https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2662</link>
			<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 22:11:15 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.losttheplot.de/member.php?action=profile&uid=566">Ewan Calhoun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2662</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.imgur.com/4jS4Lzk.jpeg">#looks</a><br />
Ob er nicht endlich mal zum Friseur gehen wollte, er sah inzwischen ja schon so aus wie einer dieser Leute die vor dem Supermarkt lungerten und um Kleingeld bettelten, sie machte sich ja nur Sorgen, es war ja nur wirklich wichtig dass er den richtigen Eindruck machte wenn er vielleicht seiner zukünftigen Ehefrau über den Weg lief, man wusste ja nie und ach, hatte er eigentlich schon gehört, dieses und jenes, Nachbarin xy, achso, ja, Elliot, der war nicht da.<br />
<br />
Ewan drückte Daumen und Zeigefinger in die Augen, Mums Stimme noch im Ohr, die wie jede Mum der Welt die bahnbrechende Fähigkeit besaß einem besser als jedes Käseblatt den Klatsch ganz Manchesters in nur fünfzehn Minuten zu präsentieren - und gleichzeitig zu sagen dass man aussah wie ein Obdachloser, danke auch, aber hey, wenigstens hatte Mum mit ihm gesprochen und ihm nicht nur einen vorwurfsvollen Blick durch den Flur hinweg zugeworfen. <i>Great</i>, es war so schön wieder Zuhause zu sein wenn man sich vorkam als hätte es Dad nicht lieber gehabt, sie hätten einen Kriegshelden (eine Leiche) zurück nach England geflogen - aber zugegeben war das nicht gerade neu. Ging seit Monaten so, würde auch noch Monate so gehen, er war nicht hier um mit irgendwem zu streiten.<br />
<br />
Im Gegenteil. <b>"Wo steckst du?"</b>, fragte er in sein Handy, kaum dass sich Elliot am anderen Ende der Leitung meldete, der Gehweg gerade sein einziger Zufluchtsort auf dem er zugegeben ein bisschen verloren stand, den Rücken Richtung Haus obwohl er schwören hätte können, er hätte Mums Blick im Nacken brennen spüren. <b>"Da will ich <i>ein Mal</i> angeben mit meinen neuen Fängen"</b>, Lüge, sobald es um ihren erbitterten Kampf ging, wer zuerst alle 151 Pokémon fangen konnte, kannte er keine Zurückhaltung mehr, das musste Elliot aushalten - auch wenn er selbst kapierte dass sich das so laut gesagt anders anhörte, nachdem ihm die junge Frau die an ihm vorbeiging, einen vorwurfsvollen Blick zuwarf. <b>"Sorry"</b>, galt sowohl der Frau als auch seinem Bruder, wenigstens dieser erste Teil, <b>"ich hätte vorher anrufen sollen. Hast du Zeit?"</b> War ja nicht so, als hätten sie sich nicht beide für Berufsfelder entschieden in denen freie Wochenenden auch mehr als Vorschlag betrachtet wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.imgur.com/4jS4Lzk.jpeg">#looks</a><br />
Ob er nicht endlich mal zum Friseur gehen wollte, er sah inzwischen ja schon so aus wie einer dieser Leute die vor dem Supermarkt lungerten und um Kleingeld bettelten, sie machte sich ja nur Sorgen, es war ja nur wirklich wichtig dass er den richtigen Eindruck machte wenn er vielleicht seiner zukünftigen Ehefrau über den Weg lief, man wusste ja nie und ach, hatte er eigentlich schon gehört, dieses und jenes, Nachbarin xy, achso, ja, Elliot, der war nicht da.<br />
<br />
Ewan drückte Daumen und Zeigefinger in die Augen, Mums Stimme noch im Ohr, die wie jede Mum der Welt die bahnbrechende Fähigkeit besaß einem besser als jedes Käseblatt den Klatsch ganz Manchesters in nur fünfzehn Minuten zu präsentieren - und gleichzeitig zu sagen dass man aussah wie ein Obdachloser, danke auch, aber hey, wenigstens hatte Mum mit ihm gesprochen und ihm nicht nur einen vorwurfsvollen Blick durch den Flur hinweg zugeworfen. <i>Great</i>, es war so schön wieder Zuhause zu sein wenn man sich vorkam als hätte es Dad nicht lieber gehabt, sie hätten einen Kriegshelden (eine Leiche) zurück nach England geflogen - aber zugegeben war das nicht gerade neu. Ging seit Monaten so, würde auch noch Monate so gehen, er war nicht hier um mit irgendwem zu streiten.<br />
<br />
Im Gegenteil. <b>"Wo steckst du?"</b>, fragte er in sein Handy, kaum dass sich Elliot am anderen Ende der Leitung meldete, der Gehweg gerade sein einziger Zufluchtsort auf dem er zugegeben ein bisschen verloren stand, den Rücken Richtung Haus obwohl er schwören hätte können, er hätte Mums Blick im Nacken brennen spüren. <b>"Da will ich <i>ein Mal</i> angeben mit meinen neuen Fängen"</b>, Lüge, sobald es um ihren erbitterten Kampf ging, wer zuerst alle 151 Pokémon fangen konnte, kannte er keine Zurückhaltung mehr, das musste Elliot aushalten - auch wenn er selbst kapierte dass sich das so laut gesagt anders anhörte, nachdem ihm die junge Frau die an ihm vorbeiging, einen vorwurfsvollen Blick zuwarf. <b>"Sorry"</b>, galt sowohl der Frau als auch seinem Bruder, wenigstens dieser erste Teil, <b>"ich hätte vorher anrufen sollen. Hast du Zeit?"</b> War ja nicht so, als hätten sie sich nicht beide für Berufsfelder entschieden in denen freie Wochenenden auch mehr als Vorschlag betrachtet wurden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Let Christ forgive these bones I'm hiding]]></title>
			<link>https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2657</link>
			<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 01:18:54 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.losttheplot.de/member.php?action=profile&uid=544">Ronan Lynch</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2657</guid>
			<description><![CDATA[Er war jämmerlich.<br />
<br />
Kämpfte sich kaum erfolgreich durch seinen Alltag, wollte sich zu jeder Zeit verkriechen in die hinterste letzte Ecke, dort, wo ihm die Scham und die Sehnsucht und die Übelkeit schwarz aus den Poren rinnen konnte, ohne dass ihn jemand dabei sah. Wollte ausschwitzen die Reue und die Trauer und alles, was irgendwo dazwischen stattfand und Ronan nicht benennen konnte. Würde ächzend im Sud zusammensinken und die Augen schließen, zusammengekauert in der Lache seiner eigenen Unzulänglichkeit. Schlafen, er wollte einfach nur noch schlafen.<br />
Wollte nicht mehr schreiben, wollte nicht mehr versuchen zu schreiben. Wollte sich im Wein ertränken und seine Worte gleich mit dazu, die da aufs Papier glitten und vor denen er sich so stark schämte, dass er sie kein zweites Mal lesen konnte. Er war jämmerlich, ja, das hatte er schon festgehalten. So gottverdammt jämmerlich.<br />
<br />
<div class="lee-letter-wrapper">
  <div class="llw-letter">
      <div class="llw-text">Lieber Theo,<br />
unsere letzte Begegnung liegt mir noch immer schwer im Magen. Meine Gedanken kreisen zurück, verfangen sich in Kleinigkeiten, und ich frage mich immer wieder, wann wir an diesem Punkt geraten sind. Ob, wie wir uns von ihm lösen; ich frage mich, an welchem Moment wir hätten anders abbiegen können, schraube an den Nebensächlichkeiten, als könnten sie ein anderes Ende beschwören, und doch sitze ich hier und denke an dich und weiß nicht weiter.<br />
<br />
Ich habe lange überlegt, ob ich dir schreiben soll. Ehrlich gesagt, weiß ich die Antwort noch immer nicht, geschweige denn, ob du überhaupt von mir hören möchtest. Nun sitze ich hier, streiche Sätze wieder durch, beginne von vorn und merke doch, dass keiner dem gerecht wird, was ich eigentlich sagen möchte. Ich kann dir nur versichern, könntest du einen Blick in meine Gedanken werfen, würdest du dir selbst entgegenblicken.<br />
<br />
Ich hoffe, du kannst mir vergeben.<br />
<br />
Ich werde einige Tage in einem Cottage in der Nähe von Dunham Massey, vor Lymm verbringen, Dienstag bis Freitag. Ich erwarte nicht, dass du kommst, eigentlich weiß ich nicht, was ich erwarte. Aber ich würde mich freuen. Du musst auch nicht über Nacht bleiben, wenn dir das zu viel ist. Wenn du mich nicht sehen willst, ist das eine Entscheidung, die ich akzeptieren werde. Wenn du nicht von mir hören möchtest, entschuldige ich mich für diesen Brief.<br />
<br />
Ronan</div>
  </div>
</div>
<style>@import url('https://fonts.googleapis.com/css2?family=Oooh+Baby&family=Qwitcher+Grypen:wght@400;700&display=swap'); .lee-letter-wrapper { --llw-col-letter-bg: #eee3d5;/* Farbe: Briefpapier */--llw-col-letter-deco: #b3a088;/* Farbe: Rahmen */--llw-col-text: #423a2e;/* Farbe: Schrift */--llw-col-envelope-one: #859f75;/* Farbe: Umschlag */--llw-col-envelope-two: #9fb694;/* Farbe: Umschlag, hell */--llw-col-envelope-three: #6f8560;/* Farbe: Umschlag, dunkel */--llw-font-main: "Oooh Baby", cursive;/* Schriftart: Haupt */--llw-font-sig: "Herr Von Muellerhoff", cursive;/* Schriftart: Unterschrift */}/* -------------- #1 - ALLGEMEINES */.lee-letter-wrapper { width: 500px; margin: auto; box-sizing: border-box; text-align: left; font-family: var(--llw-font-main); font-size: 17px; font-weight: 300; line-height: normal; color: var(--llw-col-text); } .lee-letter-wrapper * { box-sizing: border-box; } .lee-letter-wrapper *::selection { background: rgba(66, 58, 46, 0.1); }/* -------------- #2 - UMSCHLAG */.llw-envelope { width: 540px; height: 370px; margin: 100px 0 0 20px; background: var(--llw-col-envelope-one); position: relative; z-index: 5; transform: rotate(20deg); overflow: hidden; transition: 1s; } .llw-envelope::before, .llw-envelope::after { content: ""; width: 540px; height: 540px; border-radius: 0 0 20px 0; position: absolute; transform: rotate(45deg); } .llw-envelope::before { margin-top: 210px; background: var(--llw-col-envelope-three); } .llw-envelope::after { margin-top: -350px; background: var(--llw-col-envelope-two); } .llw-envelope:hover { transition: 1s; transform: rotate(5deg); }/* -------------- #3 - BRIEF */.llw-letter { width: 500px; padding: 20px;background: var(--llw-col-letter-bg); box-shadow: 2px 3px 5px rgba(0,0,0,0.1);  } .llw-l-top, .llw-l-bot { width: 100%; position: relative; } .llw-l-top::before, .llw-l-top::after, .llw-l-bot::before, .llw-l-bot::after { content: ""; width: 200px; height: 200px; position: absolute; background: url("https://i.ibb.co/fFDdFv8/border-brown.png"); background-size: cover; opacity: 0.4; } .llw-l-top::after { right: 0; -moz-transform: scaleX(-1); -o-transform: scaleX(-1); -webkit-transform: scaleX(-1); transform: scaleX(-1); filter: FlipH; -ms-filter: "FlipH"; } .llw-l-bot::before { bottom: 0; -moz-transform: scaleY(-1); -o-transform: scaleY(-1); -webkit-transform: scaleY(-1); transform: scaleY(-1); filter: FlipV; -ms-filter: "FlipV"; } .llw-l-bot::after { right: 0; bottom: 0; -moz-transform: scaleX(-1) scaleY(-1); -o-transform: scaleX(-1) scaleY(-1); -webkit-transform: scaleX(-1) scaleY(-1); transform: scaleX(-1) scaleY(-1); filter: FlipH FlipV; -ms-filter: "FlipH" "FlipV"; }/* ----------------- #3.1 - TEXT */.llw-l-text { padding: 70px; } .llw-text { padding-top: 8px; line-height: 31px; position: relative; background-color: var(--llw-col-letter-bg); background-size: 31px 31px; background-image: repeating-linear-gradient( 0deg, var(--llw-col-letter-deco), var(--llw-col-letter-deco) 1.2px, var(--llw-col-letter-bg) 1.2px, var(--llw-col-letter-bg) ); } .llw-text name { font-family: var(--llw-font-sig); font-size: 40px; }</style><br />
<br />
Eine halbe Woche später, es hatte geregnet, den ganzen Tag. Ronan gezwungen, seine Zeit innerhalb des Cottage auszuharren, in dem er sich von Anfang an rastlos gefühlt hatte. Wie eingesperrt, nur nochmal mehr an seine eigene Misere erinnert. Drehte Kreise und starrte immer wieder aus dem Fenster wie ein Zootier, das auf zu wenig Platz gehalten wurde. Schließlich war er auch nur halb-freiwillig hier. Konnte sich nicht auf die Auszeit freuen, die ihm so dringlich ans Herz gelegt wurde, weil er zu beschäftigt mit sich selbst war, um seine Arbeit richtig zu tun.<br />
Theo war nicht gekommen, hatte noch Zeit, um es zu tun und vielleicht war der Gedanke daran schlimmer als zu akzeptieren, dass es nicht geschehen würde. Dabei war es nicht einmal der Gedanke an die Sünde, der er sich schon wieder öffnete, der ihn plagte. Nicht nur. Mit jeder Stunde wuchs die Scham für die vom Alkohol getriebenen Worte, an die er sich nicht mehr ganz erinnern konnte und er sah ihn vor sich, sah das hämische Grinsen auf dem von Sommersprossen gesprenkeltem Gesicht. Sah, wie er über ihn lachte, verdammt, wie sollte er auch nicht. Ronan würde seine Sätze zurückrufen, in sich stopfen, bis ihm die Übelkeit in der Kehle kratzte, aber er konnte sie nicht abstreiten. Ach wie erbärmlich er war. Wie bitterlich erbärmlich, rief es ihm deutlicher in den Kopf mit dem nächsten Glas Wein, mit dem danach, bis er sich nicht sicher war, ob er trank, um mit dem schlechten Gefühl umgehen zu können, oder trank, um sich noch schlechter zu fühlen.<br />
<br />
Ob's einen Unterschied machte, fragte er sich, während der Rotwein aus der Flasche ins Glas schwappte, und ob sich sein Vater diese Fragen auch gestellt hatte. Pat, Josh. Witzig, gerade war er ihnen näher als wenn sie sich gegenüber standen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Er war jämmerlich.<br />
<br />
Kämpfte sich kaum erfolgreich durch seinen Alltag, wollte sich zu jeder Zeit verkriechen in die hinterste letzte Ecke, dort, wo ihm die Scham und die Sehnsucht und die Übelkeit schwarz aus den Poren rinnen konnte, ohne dass ihn jemand dabei sah. Wollte ausschwitzen die Reue und die Trauer und alles, was irgendwo dazwischen stattfand und Ronan nicht benennen konnte. Würde ächzend im Sud zusammensinken und die Augen schließen, zusammengekauert in der Lache seiner eigenen Unzulänglichkeit. Schlafen, er wollte einfach nur noch schlafen.<br />
Wollte nicht mehr schreiben, wollte nicht mehr versuchen zu schreiben. Wollte sich im Wein ertränken und seine Worte gleich mit dazu, die da aufs Papier glitten und vor denen er sich so stark schämte, dass er sie kein zweites Mal lesen konnte. Er war jämmerlich, ja, das hatte er schon festgehalten. So gottverdammt jämmerlich.<br />
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<div class="lee-letter-wrapper">
  <div class="llw-letter">
      <div class="llw-text">Lieber Theo,<br />
unsere letzte Begegnung liegt mir noch immer schwer im Magen. Meine Gedanken kreisen zurück, verfangen sich in Kleinigkeiten, und ich frage mich immer wieder, wann wir an diesem Punkt geraten sind. Ob, wie wir uns von ihm lösen; ich frage mich, an welchem Moment wir hätten anders abbiegen können, schraube an den Nebensächlichkeiten, als könnten sie ein anderes Ende beschwören, und doch sitze ich hier und denke an dich und weiß nicht weiter.<br />
<br />
Ich habe lange überlegt, ob ich dir schreiben soll. Ehrlich gesagt, weiß ich die Antwort noch immer nicht, geschweige denn, ob du überhaupt von mir hören möchtest. Nun sitze ich hier, streiche Sätze wieder durch, beginne von vorn und merke doch, dass keiner dem gerecht wird, was ich eigentlich sagen möchte. Ich kann dir nur versichern, könntest du einen Blick in meine Gedanken werfen, würdest du dir selbst entgegenblicken.<br />
<br />
Ich hoffe, du kannst mir vergeben.<br />
<br />
Ich werde einige Tage in einem Cottage in der Nähe von Dunham Massey, vor Lymm verbringen, Dienstag bis Freitag. Ich erwarte nicht, dass du kommst, eigentlich weiß ich nicht, was ich erwarte. Aber ich würde mich freuen. Du musst auch nicht über Nacht bleiben, wenn dir das zu viel ist. Wenn du mich nicht sehen willst, ist das eine Entscheidung, die ich akzeptieren werde. Wenn du nicht von mir hören möchtest, entschuldige ich mich für diesen Brief.<br />
<br />
Ronan</div>
  </div>
</div>
<style>@import url('https://fonts.googleapis.com/css2?family=Oooh+Baby&family=Qwitcher+Grypen:wght@400;700&display=swap'); .lee-letter-wrapper { --llw-col-letter-bg: #eee3d5;/* Farbe: Briefpapier */--llw-col-letter-deco: #b3a088;/* Farbe: Rahmen */--llw-col-text: #423a2e;/* Farbe: Schrift */--llw-col-envelope-one: #859f75;/* Farbe: Umschlag */--llw-col-envelope-two: #9fb694;/* Farbe: Umschlag, hell */--llw-col-envelope-three: #6f8560;/* Farbe: Umschlag, dunkel */--llw-font-main: "Oooh Baby", cursive;/* Schriftart: Haupt */--llw-font-sig: "Herr Von Muellerhoff", cursive;/* Schriftart: Unterschrift */}/* -------------- #1 - ALLGEMEINES */.lee-letter-wrapper { width: 500px; margin: auto; box-sizing: border-box; text-align: left; font-family: var(--llw-font-main); font-size: 17px; font-weight: 300; line-height: normal; color: var(--llw-col-text); } .lee-letter-wrapper * { box-sizing: border-box; } .lee-letter-wrapper *::selection { background: rgba(66, 58, 46, 0.1); }/* -------------- #2 - UMSCHLAG */.llw-envelope { width: 540px; height: 370px; margin: 100px 0 0 20px; background: var(--llw-col-envelope-one); position: relative; z-index: 5; transform: rotate(20deg); overflow: hidden; transition: 1s; } .llw-envelope::before, .llw-envelope::after { content: ""; width: 540px; height: 540px; border-radius: 0 0 20px 0; position: absolute; transform: rotate(45deg); } .llw-envelope::before { margin-top: 210px; background: var(--llw-col-envelope-three); } .llw-envelope::after { margin-top: -350px; background: var(--llw-col-envelope-two); } .llw-envelope:hover { transition: 1s; transform: rotate(5deg); }/* -------------- #3 - BRIEF */.llw-letter { width: 500px; padding: 20px;background: var(--llw-col-letter-bg); box-shadow: 2px 3px 5px rgba(0,0,0,0.1);  } .llw-l-top, .llw-l-bot { width: 100%; position: relative; } .llw-l-top::before, .llw-l-top::after, .llw-l-bot::before, .llw-l-bot::after { content: ""; width: 200px; height: 200px; position: absolute; background: url("https://i.ibb.co/fFDdFv8/border-brown.png"); background-size: cover; opacity: 0.4; } .llw-l-top::after { right: 0; -moz-transform: scaleX(-1); -o-transform: scaleX(-1); -webkit-transform: scaleX(-1); transform: scaleX(-1); filter: FlipH; -ms-filter: "FlipH"; } .llw-l-bot::before { bottom: 0; -moz-transform: scaleY(-1); -o-transform: scaleY(-1); -webkit-transform: scaleY(-1); transform: scaleY(-1); filter: FlipV; -ms-filter: "FlipV"; } .llw-l-bot::after { right: 0; bottom: 0; -moz-transform: scaleX(-1) scaleY(-1); -o-transform: scaleX(-1) scaleY(-1); -webkit-transform: scaleX(-1) scaleY(-1); transform: scaleX(-1) scaleY(-1); filter: FlipH FlipV; -ms-filter: "FlipH" "FlipV"; }/* ----------------- #3.1 - TEXT */.llw-l-text { padding: 70px; } .llw-text { padding-top: 8px; line-height: 31px; position: relative; background-color: var(--llw-col-letter-bg); background-size: 31px 31px; background-image: repeating-linear-gradient( 0deg, var(--llw-col-letter-deco), var(--llw-col-letter-deco) 1.2px, var(--llw-col-letter-bg) 1.2px, var(--llw-col-letter-bg) ); } .llw-text name { font-family: var(--llw-font-sig); font-size: 40px; }</style><br />
<br />
Eine halbe Woche später, es hatte geregnet, den ganzen Tag. Ronan gezwungen, seine Zeit innerhalb des Cottage auszuharren, in dem er sich von Anfang an rastlos gefühlt hatte. Wie eingesperrt, nur nochmal mehr an seine eigene Misere erinnert. Drehte Kreise und starrte immer wieder aus dem Fenster wie ein Zootier, das auf zu wenig Platz gehalten wurde. Schließlich war er auch nur halb-freiwillig hier. Konnte sich nicht auf die Auszeit freuen, die ihm so dringlich ans Herz gelegt wurde, weil er zu beschäftigt mit sich selbst war, um seine Arbeit richtig zu tun.<br />
Theo war nicht gekommen, hatte noch Zeit, um es zu tun und vielleicht war der Gedanke daran schlimmer als zu akzeptieren, dass es nicht geschehen würde. Dabei war es nicht einmal der Gedanke an die Sünde, der er sich schon wieder öffnete, der ihn plagte. Nicht nur. Mit jeder Stunde wuchs die Scham für die vom Alkohol getriebenen Worte, an die er sich nicht mehr ganz erinnern konnte und er sah ihn vor sich, sah das hämische Grinsen auf dem von Sommersprossen gesprenkeltem Gesicht. Sah, wie er über ihn lachte, verdammt, wie sollte er auch nicht. Ronan würde seine Sätze zurückrufen, in sich stopfen, bis ihm die Übelkeit in der Kehle kratzte, aber er konnte sie nicht abstreiten. Ach wie erbärmlich er war. Wie bitterlich erbärmlich, rief es ihm deutlicher in den Kopf mit dem nächsten Glas Wein, mit dem danach, bis er sich nicht sicher war, ob er trank, um mit dem schlechten Gefühl umgehen zu können, oder trank, um sich noch schlechter zu fühlen.<br />
<br />
Ob's einen Unterschied machte, fragte er sich, während der Rotwein aus der Flasche ins Glas schwappte, und ob sich sein Vater diese Fragen auch gestellt hatte. Pat, Josh. Witzig, gerade war er ihnen näher als wenn sie sich gegenüber standen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Don't let pricks take your inch to a mile]]></title>
			<link>https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2618</link>
			<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 18:54:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.losttheplot.de/member.php?action=profile&uid=463">Zahi Bowles</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2618</guid>
			<description><![CDATA[Komische Entwicklung der letzten Tage, die ihn gar nicht bockte, dass er jetzt immer von Rückenschmerzen geweckt wurde?! Alterte man auf Tour irgendwie schneller? Da war ihm noch lieber, früh den Arm von Morts ins Gesicht geballert zu kriegen, wenn sie sich ne zu schmale Matratze teilen mussten. Apropos, irgendwie fehlte ihm der röchelnde Atem im Nacken und dessen Bierfahne an seiner Seite, als Zahi gegen so ein trübes Licht blinzelte und vier Minuten nicht wusste, wo er war. In irgendeinem Hostel hoffentlich, kein Bock mehr auf private Wohnzimmer von irgendwelchen Barleuten. <br />
Um nicht an seinem einsetzenden Raucherhusten zu ersticken, richtete er sich auf und suchte nach seinem Handy, das—aus war, klar. Und auch nicht anging, bloß so ein rotes Symbol einer leeren Batterie anzeigte, richtig vorwurfsvoll. Seine Armbanduhr hatte ihm zwar einen Abdruck im Gesicht hinterlassen, ihn aber trotzdem nicht wie abgemacht um 9 geweckt, sondern sagte jetzt irgendwas von nach 12------ahh fuck. Fuck, fuck. Sie wollten um 12 losfahren, weil der nächste Stopp vier Stunden entfernt war und wegen Soundcheck usw.---boah wenn Morts schon ohne ihn abgehauen war, ohne ihn zu wecken, dann riss er ihm nen sinnlosen Finger ab, den er zum Gitarrespielen nicht brauchte, empfahl ihm zumindest sein spontan hochkochender Adrenalinpegel von 3000.<br />
<br />
Fünfeinhalb Minuten später war Zahi ohne Duschen, aber mit Gitarre über der Schulter (die ließ er nicht im Van) UND angezogen(!) vor die Tür gestolpert, steckte sich eine Zigarette an und erinnerte sich dunkel, dass—sie irgendwo hier geparkt hatten. AH! Auf einmal kam’s ihm wieder, diese Brache von Parkplatz vor der Venue neben dem Bahnhof, das konnte hier maximal drei Ecken entfernt sein. Auf dem Weg drückte er noch zehnmal auf seinem leeren Handy rum, bis es ihm den Mittelfinger zeigte und wirklich gar nicht mehr zuckte. Wenigstens verlief er sich nicht auf den 100 Metern durch Newcastle (wie er inzwischen auf einem Schild gelesen hatte) und fühlte Erleichterung vor allem darüber, dass er nicht der Letzte war am Van. <br />
<b>“Jo“</b>, sagte er und gähnte, ehe er im Kofferraum nach Platz für seinen Gitarrenkoffer suchte. <b>“Wo is Morts? Der Sack hat mich nich geweckt?!“</b>, beschwerte er sich statt einer Entschuldigung, weil die halbe Stunde Verspätung konnte ihm wirklich niemand ankreiden. Und hatte zufällig noch jemand einen Kaffee übrig für ihn—]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Komische Entwicklung der letzten Tage, die ihn gar nicht bockte, dass er jetzt immer von Rückenschmerzen geweckt wurde?! Alterte man auf Tour irgendwie schneller? Da war ihm noch lieber, früh den Arm von Morts ins Gesicht geballert zu kriegen, wenn sie sich ne zu schmale Matratze teilen mussten. Apropos, irgendwie fehlte ihm der röchelnde Atem im Nacken und dessen Bierfahne an seiner Seite, als Zahi gegen so ein trübes Licht blinzelte und vier Minuten nicht wusste, wo er war. In irgendeinem Hostel hoffentlich, kein Bock mehr auf private Wohnzimmer von irgendwelchen Barleuten. <br />
Um nicht an seinem einsetzenden Raucherhusten zu ersticken, richtete er sich auf und suchte nach seinem Handy, das—aus war, klar. Und auch nicht anging, bloß so ein rotes Symbol einer leeren Batterie anzeigte, richtig vorwurfsvoll. Seine Armbanduhr hatte ihm zwar einen Abdruck im Gesicht hinterlassen, ihn aber trotzdem nicht wie abgemacht um 9 geweckt, sondern sagte jetzt irgendwas von nach 12------ahh fuck. Fuck, fuck. Sie wollten um 12 losfahren, weil der nächste Stopp vier Stunden entfernt war und wegen Soundcheck usw.---boah wenn Morts schon ohne ihn abgehauen war, ohne ihn zu wecken, dann riss er ihm nen sinnlosen Finger ab, den er zum Gitarrespielen nicht brauchte, empfahl ihm zumindest sein spontan hochkochender Adrenalinpegel von 3000.<br />
<br />
Fünfeinhalb Minuten später war Zahi ohne Duschen, aber mit Gitarre über der Schulter (die ließ er nicht im Van) UND angezogen(!) vor die Tür gestolpert, steckte sich eine Zigarette an und erinnerte sich dunkel, dass—sie irgendwo hier geparkt hatten. AH! Auf einmal kam’s ihm wieder, diese Brache von Parkplatz vor der Venue neben dem Bahnhof, das konnte hier maximal drei Ecken entfernt sein. Auf dem Weg drückte er noch zehnmal auf seinem leeren Handy rum, bis es ihm den Mittelfinger zeigte und wirklich gar nicht mehr zuckte. Wenigstens verlief er sich nicht auf den 100 Metern durch Newcastle (wie er inzwischen auf einem Schild gelesen hatte) und fühlte Erleichterung vor allem darüber, dass er nicht der Letzte war am Van. <br />
<b>“Jo“</b>, sagte er und gähnte, ehe er im Kofferraum nach Platz für seinen Gitarrenkoffer suchte. <b>“Wo is Morts? Der Sack hat mich nich geweckt?!“</b>, beschwerte er sich statt einer Entschuldigung, weil die halbe Stunde Verspätung konnte ihm wirklich niemand ankreiden. Und hatte zufällig noch jemand einen Kaffee übrig für ihn—]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Haben wir nicht selbst noch Dämonen im Haus?]]></title>
			<link>https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2568</link>
			<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 20:59:20 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.losttheplot.de/member.php?action=profile&uid=463">Zahi Bowles</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2568</guid>
			<description><![CDATA[Manche Menschen wurden ja irgendwann müde so nach 24 h wach, aber Zahi war weder manche noch Mens—naja auf jeden Fall nicht müde. Ein bisschen mehr durch als sonst vielleicht, aber wer konnte das schon so genau sagen, wenn sein Normalzustand schon viele verunsicherte. Außerdem war er high bis zum Haaransatz von Dopamin aus natürlichen Quellen, versteht sich, und damit war nicht Gras gemeint. Zwei Stunden auflegen, drei Stunden Afterhour, eine Stunde nach Hause fahren (lame). <br />
Auch noch ein relativ neues Lebensgefühl, mit mehr Geld aus dem Abend rauszukommen, als er reingestartet war, weil die im Club meistens bar auf die Hand bezahlten (von Steuern zahlen hatten die wenigsten in der Branche gehört, schloss Zahi dreist von sich auf andere und hatte zum Thema schon zwei maximal nervige Termine mit so ‘nem Geldmenschen vom Label gehabt und spätestens nach dem ersten die Schnauze voll gehabt). Das war’s jetzt also, dieses Geldverdienen – immer noch zu unregelmäßig und zum Leben zu wenig, also für Zahi zumindest, der so schnell gar nicht gucken konnte, wie die Kohle wieder irgendwohin verpuffte. Von der Tour war auch kaum noch was übrig und er hoffte (naiv bis optimistisch) auf die nächsten Monat startende Festivalsaison.<br />
<br />
Jetzt aber! Hatte er frische 300 Pfund in der Hosentasche und tippte auf der Rückfahrt nach Oldham auf seinem Handy rum, um noch irgendwen zu finden, der wach genug war und mit dem er’s ausgeben konnte. Arif kam erst in paar Stunden aus der Nachtschicht, mit Theo war er gestern erst (als wär das ein Argument, aber’s war phasenweise echt schwierig), die meisten anderen hatten sowas wie ‘nen Biorhythmus und wollten <i>schlafen</i>. Pff. Aber, erinnerte er sich überraschenderweise, vor paar Stunden hatte ihm noch wer geschrieben blabla Fußball diesdas, wirklich <i>deutlich</i> zu viel unnütze Information – jedenfalls ob er mal routinemäßig die Spielo abchecken könnte am Nachhauseweg oder den Pub (der inzwischen geschlossen hatte) und Adem auf die Finger hauen, <i>FALLS</i> der da war, was ihm ja niemand unterstellte, neinein, nur könnt ja sein, dass—und der musste noch Miete bezahlen. <br />
Nicht lieber als das!!! Dachte Zahi mit den vier Litern Cola im Blut und sprang hochbegeistert aus der Bahn in die dunkle Kings Street. Sich noch richtig mit ‘nem Kumpel anlegen machte ihm Bockkk und wenn der nicht mehr auffindbar war, machte er noch ‘ne Stunde im Gym. <br />
<br />
Aber: eins von seinen vielen Träumen wurde wahr, als er diesen absolut schrecklichen Ort betrat, wo er wirklich bislang immer nur drin gewesen war, um jemanden von der Privatinsolvenz abzuhalten, weil dieses Neonlicht in seinen Augen wehtat und’s ihn nicht wundern würde, wenn die im Hinterzimmer Badewannen mit Eiswürfeln gefüllt hatten für demnächst anfallende Nieren von den dann doch Insolventen. Ja, klar, Sucht checkte Zahi, aber doch nicht <i>so</i>.<br />
<br />
<b>“Guten Morgen, Sonnenschein“</b> grüßte er Adem, den er auch auf zweihundert Meter am Geruch erkannte, der mit seinem AXE <i>~secret desire/toxic masulinity~</i> Odor, oder einfach dem dauerhaft an ihm haftenden Duft von Motoröl und anderen männlichen Autoflüssigkeiten, über die Zahi vorsichtshalber nichts Näheres wissen wollte. Falls der sich wunderte, woher die Engelschöre auf einmal, hängte Zahi sich ihm schon von hinten auf die Schulter, um mal zu gucken, was der da machte—und checkte diese blinkenden Lichter alle null, verstand aber ein bisschen immerhin die Faszination damit. <b>“Wie läuft’s?“</b>, fragte er rhetorisch und wusste nicht, ob die Ziffern auf der Anzeige das Haben oder Soll angaben (geschweige denn, was Haben oder Soll sein sollten).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Manche Menschen wurden ja irgendwann müde so nach 24 h wach, aber Zahi war weder manche noch Mens—naja auf jeden Fall nicht müde. Ein bisschen mehr durch als sonst vielleicht, aber wer konnte das schon so genau sagen, wenn sein Normalzustand schon viele verunsicherte. Außerdem war er high bis zum Haaransatz von Dopamin aus natürlichen Quellen, versteht sich, und damit war nicht Gras gemeint. Zwei Stunden auflegen, drei Stunden Afterhour, eine Stunde nach Hause fahren (lame). <br />
Auch noch ein relativ neues Lebensgefühl, mit mehr Geld aus dem Abend rauszukommen, als er reingestartet war, weil die im Club meistens bar auf die Hand bezahlten (von Steuern zahlen hatten die wenigsten in der Branche gehört, schloss Zahi dreist von sich auf andere und hatte zum Thema schon zwei maximal nervige Termine mit so ‘nem Geldmenschen vom Label gehabt und spätestens nach dem ersten die Schnauze voll gehabt). Das war’s jetzt also, dieses Geldverdienen – immer noch zu unregelmäßig und zum Leben zu wenig, also für Zahi zumindest, der so schnell gar nicht gucken konnte, wie die Kohle wieder irgendwohin verpuffte. Von der Tour war auch kaum noch was übrig und er hoffte (naiv bis optimistisch) auf die nächsten Monat startende Festivalsaison.<br />
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Jetzt aber! Hatte er frische 300 Pfund in der Hosentasche und tippte auf der Rückfahrt nach Oldham auf seinem Handy rum, um noch irgendwen zu finden, der wach genug war und mit dem er’s ausgeben konnte. Arif kam erst in paar Stunden aus der Nachtschicht, mit Theo war er gestern erst (als wär das ein Argument, aber’s war phasenweise echt schwierig), die meisten anderen hatten sowas wie ‘nen Biorhythmus und wollten <i>schlafen</i>. Pff. Aber, erinnerte er sich überraschenderweise, vor paar Stunden hatte ihm noch wer geschrieben blabla Fußball diesdas, wirklich <i>deutlich</i> zu viel unnütze Information – jedenfalls ob er mal routinemäßig die Spielo abchecken könnte am Nachhauseweg oder den Pub (der inzwischen geschlossen hatte) und Adem auf die Finger hauen, <i>FALLS</i> der da war, was ihm ja niemand unterstellte, neinein, nur könnt ja sein, dass—und der musste noch Miete bezahlen. <br />
Nicht lieber als das!!! Dachte Zahi mit den vier Litern Cola im Blut und sprang hochbegeistert aus der Bahn in die dunkle Kings Street. Sich noch richtig mit ‘nem Kumpel anlegen machte ihm Bockkk und wenn der nicht mehr auffindbar war, machte er noch ‘ne Stunde im Gym. <br />
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Aber: eins von seinen vielen Träumen wurde wahr, als er diesen absolut schrecklichen Ort betrat, wo er wirklich bislang immer nur drin gewesen war, um jemanden von der Privatinsolvenz abzuhalten, weil dieses Neonlicht in seinen Augen wehtat und’s ihn nicht wundern würde, wenn die im Hinterzimmer Badewannen mit Eiswürfeln gefüllt hatten für demnächst anfallende Nieren von den dann doch Insolventen. Ja, klar, Sucht checkte Zahi, aber doch nicht <i>so</i>.<br />
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<b>“Guten Morgen, Sonnenschein“</b> grüßte er Adem, den er auch auf zweihundert Meter am Geruch erkannte, der mit seinem AXE <i>~secret desire/toxic masulinity~</i> Odor, oder einfach dem dauerhaft an ihm haftenden Duft von Motoröl und anderen männlichen Autoflüssigkeiten, über die Zahi vorsichtshalber nichts Näheres wissen wollte. Falls der sich wunderte, woher die Engelschöre auf einmal, hängte Zahi sich ihm schon von hinten auf die Schulter, um mal zu gucken, was der da machte—und checkte diese blinkenden Lichter alle null, verstand aber ein bisschen immerhin die Faszination damit. <b>“Wie läuft’s?“</b>, fragte er rhetorisch und wusste nicht, ob die Ziffern auf der Anzeige das Haben oder Soll angaben (geschweige denn, was Haben oder Soll sein sollten).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[get honked, motherclucker]]></title>
			<link>https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2560</link>
			<pubDate>Wed, 28 May 2025 11:15:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.losttheplot.de/member.php?action=profile&uid=541">Sookie Moon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2560</guid>
			<description><![CDATA[Es war eine schlechte Angewohnheit, beim Spazieren immer mit dem Handy voraus zu gehen. Ja, möglicherweise hatte Sookie dabei schon hin und wieder Passanten angerempelt. Ja, möglicherweise hatte sie sich manchmal erst im letzten Moment vor dem ankommenden Fahrrad retten können. Ja, möglicherweise war sie auf dem Weg schonmal gegen einen Pfosten geknallt und wurde daraufhin jeden Tag vom blauen Fleck daran erinnert, dass <i>Augen auf im Straßenverkehr</i> nicht bedeutete, dass man die Augen starr aufs Display halten sollte. Verstand sie alles, ändern würde sie es trotzdem nicht. Man konnte im Leben ja auch nicht alles richtig machen und sie übernahm vollste Verantwortung für alle Unfälle, die auf die Art passierten (außer die Versicherung klopfte irgendwann mal an, dann war sie immer unschuldig gewesen, klar). <br />
Gerade mit einem Daumen eine Nachricht beantwortend und mit der anderen Hand an ihren Kopfhörern fummelnd, sah Sookie ihr Unheil deswegen auch nicht ankommen. Der schemenhafte Fleck außerhalb ihres Fokus kam näher, wurde größer und– <i>Eeek!!</i> Sookie entwich ein gottloser Laut. Augenblicklich verlor sie den Halt über ihr Handy, das nicht nur zu Boden fiel, sondern im gleichen Prozess natürlich ruckartig die Kabelkopfhörer aus ihren Ohren riss. Wo die Riesengans gerade noch unmelodisch zu 2010s EDM Pop gehonkt hatte, war sie jetzt ungeteilt zu hören. Scheiße. Gans kam näher, Sookie eilte zurück, Gans gab nicht auf, Sookie verknickte sich beinahe den Knöchel, Gans gab Schelle über den Hinterkopf, Sookie kreischte ein kleines bisschen, während ihr die Tasche von der Schulter rutschte. WAS PASSIERTE HIER??<br />
Außer Atem von dieser Impromptu-Verfolgungsjagd, starrte Sookie einige Meter weiter auf das Vieh, das sie noch immer mit ausgebreiteten Flügeln anhisste. Hatte sie gerade eine Schelle von einer Gans kassiert???<br />
Ja. Cool, klar. Normaler Dienstagnachmittag in motherfucking Manchester.<br />
Sookie atmete tief durch und hob die Hände, als könnte sie der Gans damit klarmachen, dass sie in Frieden kam. Sie wollte nur ihre Tasche zurück, aber – <i>HONK</i> – nein, okay, dann halt nicht. Ein Schritt vor, ein Honk zurück, <i>nope nope nope</i>. Okay, was jetzt? <b>"HEY!"</b>, versuchte sie Danger-Duck mit Lautstärke einzuschüchtern, aber der bewieß nur, dass er lauter war als sie. Ach man, sie wollte doch einfach nur hier vorbei, was sollte das dennnnn……..<br />
Vorsichtig hob sie ein paar Kiesel vom Straßenrand auf, um sie neben die Gans zu schmeißen, in der Hoffnung, es würde sie ablenken. Mit einer sportlichen Leistung, die sie zuletzt in der Mittelstufe erbracht hatte, sprintete Sookie vor, packte sich den Riemen der Tasche, aber der Dieb war nicht bereit, seine Beute einfach so wieder gehen zu lassen. Fuck fuck fuck. <b>"No, no, no, no, NO!"</b> Schnell wieder zurück, war sie keinen Schritt weiter. Mittlerweile stand der Übeltäter mit seinen Watschelfüßen auf dem Stoff und knabberte am Riemen, den Sookie gerade noch gegriffen hatte. Und ihr Handy? Lag ein paar Meter weiter weg auf dem Boden. Ja super. Toll. Gar kein Problem jetzt. Ne echt, alles gut. Großartig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war eine schlechte Angewohnheit, beim Spazieren immer mit dem Handy voraus zu gehen. Ja, möglicherweise hatte Sookie dabei schon hin und wieder Passanten angerempelt. Ja, möglicherweise hatte sie sich manchmal erst im letzten Moment vor dem ankommenden Fahrrad retten können. Ja, möglicherweise war sie auf dem Weg schonmal gegen einen Pfosten geknallt und wurde daraufhin jeden Tag vom blauen Fleck daran erinnert, dass <i>Augen auf im Straßenverkehr</i> nicht bedeutete, dass man die Augen starr aufs Display halten sollte. Verstand sie alles, ändern würde sie es trotzdem nicht. Man konnte im Leben ja auch nicht alles richtig machen und sie übernahm vollste Verantwortung für alle Unfälle, die auf die Art passierten (außer die Versicherung klopfte irgendwann mal an, dann war sie immer unschuldig gewesen, klar). <br />
Gerade mit einem Daumen eine Nachricht beantwortend und mit der anderen Hand an ihren Kopfhörern fummelnd, sah Sookie ihr Unheil deswegen auch nicht ankommen. Der schemenhafte Fleck außerhalb ihres Fokus kam näher, wurde größer und– <i>Eeek!!</i> Sookie entwich ein gottloser Laut. Augenblicklich verlor sie den Halt über ihr Handy, das nicht nur zu Boden fiel, sondern im gleichen Prozess natürlich ruckartig die Kabelkopfhörer aus ihren Ohren riss. Wo die Riesengans gerade noch unmelodisch zu 2010s EDM Pop gehonkt hatte, war sie jetzt ungeteilt zu hören. Scheiße. Gans kam näher, Sookie eilte zurück, Gans gab nicht auf, Sookie verknickte sich beinahe den Knöchel, Gans gab Schelle über den Hinterkopf, Sookie kreischte ein kleines bisschen, während ihr die Tasche von der Schulter rutschte. WAS PASSIERTE HIER??<br />
Außer Atem von dieser Impromptu-Verfolgungsjagd, starrte Sookie einige Meter weiter auf das Vieh, das sie noch immer mit ausgebreiteten Flügeln anhisste. Hatte sie gerade eine Schelle von einer Gans kassiert???<br />
Ja. Cool, klar. Normaler Dienstagnachmittag in motherfucking Manchester.<br />
Sookie atmete tief durch und hob die Hände, als könnte sie der Gans damit klarmachen, dass sie in Frieden kam. Sie wollte nur ihre Tasche zurück, aber – <i>HONK</i> – nein, okay, dann halt nicht. Ein Schritt vor, ein Honk zurück, <i>nope nope nope</i>. Okay, was jetzt? <b>"HEY!"</b>, versuchte sie Danger-Duck mit Lautstärke einzuschüchtern, aber der bewieß nur, dass er lauter war als sie. Ach man, sie wollte doch einfach nur hier vorbei, was sollte das dennnnn……..<br />
Vorsichtig hob sie ein paar Kiesel vom Straßenrand auf, um sie neben die Gans zu schmeißen, in der Hoffnung, es würde sie ablenken. Mit einer sportlichen Leistung, die sie zuletzt in der Mittelstufe erbracht hatte, sprintete Sookie vor, packte sich den Riemen der Tasche, aber der Dieb war nicht bereit, seine Beute einfach so wieder gehen zu lassen. Fuck fuck fuck. <b>"No, no, no, no, NO!"</b> Schnell wieder zurück, war sie keinen Schritt weiter. Mittlerweile stand der Übeltäter mit seinen Watschelfüßen auf dem Stoff und knabberte am Riemen, den Sookie gerade noch gegriffen hatte. Und ihr Handy? Lag ein paar Meter weiter weg auf dem Boden. Ja super. Toll. Gar kein Problem jetzt. Ne echt, alles gut. Großartig.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[All that remains now is dreammaking and strange remembrance]]></title>
			<link>https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2322</link>
			<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 20:21:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.losttheplot.de/member.php?action=profile&uid=260">Andrew Marsh</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.losttheplot.de/showthread.php?tid=2322</guid>
			<description><![CDATA[Es hatte so lange gar nicht gedauert, bis er Ennis davon hatte überzeugen können, dass es eine wirklich gute Idee war, nach Italien zu fahren, ein bisschen Urlaub zu machen – bzw. bis Ennis bei dem Gedanken nicht mehr geguckt hatte, als würd Andrew ihm vorschlagen, ein gemeinsames Haus zu kaufen. Es war ja nicht als Attentat gedacht, sondern als Einladung. Er hatte mit den Ärzten Rücksprache gehalten, wann die Wunde soweit verheilt sein würde, dass er sich geringen Belastungen aussetzen konnte sowie ob Fliegen in Ordnung war – und wie oft man ihn zur Nachkontrolle schleifen musste. Andrew konnte Fürsorge, ob Ennis die nun wollte oder nicht. Außerdem war dieser Urlaub auch für Andrew gut, wenn er sich mal die Zeit nahm zwischendurch und daran dachte, wie viel Zeit sie ungestört zusammen haben würden, wurde ihm ganz kribbelig. So richtig Sorgen wegen irgendwas machte er sich nicht, oder dass Ennis irgendwas nicht gefallen könnte, da wäre er dann nämlich der Erste. In San Miniato war auch alles organisiert, sein Wagen stand bereit, der Kühlschrank war gefüllt, sie mussten nur noch ankommen.<br />
<br />
In der Hoffnung, dass Ennis nicht so eine große Reisetasche hatte wie er, weil der Kofferraum in dem Alfa quasi nicht vorhanden war. Seinen Koffer hatte er versucht sparsam zu packen (naja) und die Laptoptasche trotzdem dabei (ja für den Notfall, okay?). Er hatte eigentlich vorgeschlagen, dass sie sich erst am Gate treffen aus Gründen, aber Ennis hatte so nervös gewirkt, dass Andrew Sorge bekommen hatte, der würde den Weg durch den Flughafen nicht schaffen. Sie hatten sich seit dessen Entlassung aus dem Krankenhaus nicht außerhalb seiner Wohnung getroffen und Andrew vertraute prinzipiell immer auf die eigene Professionalität. Kein Aber. So richtig entspannt wurde er allerdings erst, sobald sie in Florenz gelandet waren. Vielleicht war er Fliegen zu sehr gewöhnt, dass er sich kaum noch vorstellen konnte, wie es war, wenn man das nicht regelmäßig bzw. in dem Fall sogar zum ersten Mal machte. Außerdem, sein eigener Puls jetzt schon, während er an seinem (durch viel Milch und Zucker halbwegs erträglichem) Kaffee nippte und so tat als würd er Zeitung lesen in diesem kleinen Café, wo sie sich verabredet hatten. Es war eine Mischung aus einem kleinen Teil Nervosität, die aber hauptsächlich dem Warten zuzuschreiben war, und einem viel größeren Teil Vorfreude. Eventuell war es wirklich nur fair, den etwas anstrengenden Part vorm Einsteigen gemeinsam zu machen. Dafür konnte er auch die Freude echt nicht aus seinem Gesicht raushalten, als er aus dem Augenwinkel Ennis auf sich zukommen sah und den Blick von der Zeitung hob. „Ennis“, begrüßte er ihn und war nur noch auf dem halben Level seiner üblichen Vorsicht, einmal wegen des einsetzenden Urlaubsgefühls und der übersichtlichen Anzahl an anderen Reisegästen, und dann vor allem wegen der Erleichterung, dass Ennis wirklich aufgetaucht war und sie jetzt ernsthaft zusammen wegfliegen konnten, so richtig wie als wär’s sein schönstes Weihnachtsgeschenk. „Schön, dass du da bist“, pünktlich vor allem, aber das konnte der ja.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es hatte so lange gar nicht gedauert, bis er Ennis davon hatte überzeugen können, dass es eine wirklich gute Idee war, nach Italien zu fahren, ein bisschen Urlaub zu machen – bzw. bis Ennis bei dem Gedanken nicht mehr geguckt hatte, als würd Andrew ihm vorschlagen, ein gemeinsames Haus zu kaufen. Es war ja nicht als Attentat gedacht, sondern als Einladung. Er hatte mit den Ärzten Rücksprache gehalten, wann die Wunde soweit verheilt sein würde, dass er sich geringen Belastungen aussetzen konnte sowie ob Fliegen in Ordnung war – und wie oft man ihn zur Nachkontrolle schleifen musste. Andrew konnte Fürsorge, ob Ennis die nun wollte oder nicht. Außerdem war dieser Urlaub auch für Andrew gut, wenn er sich mal die Zeit nahm zwischendurch und daran dachte, wie viel Zeit sie ungestört zusammen haben würden, wurde ihm ganz kribbelig. So richtig Sorgen wegen irgendwas machte er sich nicht, oder dass Ennis irgendwas nicht gefallen könnte, da wäre er dann nämlich der Erste. In San Miniato war auch alles organisiert, sein Wagen stand bereit, der Kühlschrank war gefüllt, sie mussten nur noch ankommen.<br />
<br />
In der Hoffnung, dass Ennis nicht so eine große Reisetasche hatte wie er, weil der Kofferraum in dem Alfa quasi nicht vorhanden war. Seinen Koffer hatte er versucht sparsam zu packen (naja) und die Laptoptasche trotzdem dabei (ja für den Notfall, okay?). Er hatte eigentlich vorgeschlagen, dass sie sich erst am Gate treffen aus Gründen, aber Ennis hatte so nervös gewirkt, dass Andrew Sorge bekommen hatte, der würde den Weg durch den Flughafen nicht schaffen. Sie hatten sich seit dessen Entlassung aus dem Krankenhaus nicht außerhalb seiner Wohnung getroffen und Andrew vertraute prinzipiell immer auf die eigene Professionalität. Kein Aber. So richtig entspannt wurde er allerdings erst, sobald sie in Florenz gelandet waren. Vielleicht war er Fliegen zu sehr gewöhnt, dass er sich kaum noch vorstellen konnte, wie es war, wenn man das nicht regelmäßig bzw. in dem Fall sogar zum ersten Mal machte. Außerdem, sein eigener Puls jetzt schon, während er an seinem (durch viel Milch und Zucker halbwegs erträglichem) Kaffee nippte und so tat als würd er Zeitung lesen in diesem kleinen Café, wo sie sich verabredet hatten. Es war eine Mischung aus einem kleinen Teil Nervosität, die aber hauptsächlich dem Warten zuzuschreiben war, und einem viel größeren Teil Vorfreude. Eventuell war es wirklich nur fair, den etwas anstrengenden Part vorm Einsteigen gemeinsam zu machen. Dafür konnte er auch die Freude echt nicht aus seinem Gesicht raushalten, als er aus dem Augenwinkel Ennis auf sich zukommen sah und den Blick von der Zeitung hob. „Ennis“, begrüßte er ihn und war nur noch auf dem halben Level seiner üblichen Vorsicht, einmal wegen des einsetzenden Urlaubsgefühls und der übersichtlichen Anzahl an anderen Reisegästen, und dann vor allem wegen der Erleichterung, dass Ennis wirklich aufgetaucht war und sie jetzt ernsthaft zusammen wegfliegen konnten, so richtig wie als wär’s sein schönstes Weihnachtsgeschenk. „Schön, dass du da bist“, pünktlich vor allem, aber das konnte der ja.]]></content:encoded>
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