Hallo, Gast!
Willkommen in Manchester! Zutritt erst ab 18 Jahren, weil unsre Hooligans finden, dass CGI Blut nur auf volljährigen Gesichtern hübsch aussieht. Und mit diesen Anarchos legst du dich besser nicht an, alles, was die tun, ist vollkommen willkürlich, Chaos pur. Die haben sogar unseren Plot verloren. Jetzt sind wir nur noch ein schnödes Real-Life RPG ohne höhere Bestimmung und eventuelle Erleuchtungserfahrungen. Voll langweilig. Und was auch total widerlich ist: diese familiäre Atmosphäre. Was nützt einem die absolute Freiheit im Inplay, wenns außerhalb davon zugeht, wie in nem Pfadfinderferienlager? Hier ist man tatsächlich noch der Meinung Spaß haben zu können, ohne sich gegenseitig auf den Keks zu gehen. Naive Baumkuschler.

Luigi Davies
Only losers settle for less.

Fio
PLACE // Castlefield
JOB // Schülerin
AGE // 17
INPLAY-POSTS
31
JOINED
14.12.2018

Du willst ganz nach oben. Paris, New York – irgendwas mit Glamour. Oder zumindest erst mal raus aus der nach Gosse und Benzin stinkenden Hölle, in die du hineingeboren wurdest. Nein, du und Manchester, ihr seid kein match made in heaven. Deshalb tust du auch alles dafür, deinen dreckigen Manc-Akzent zu kaschieren, ebenso wie den Fakt, dass du aus der absoluten Unterschicht stammst. Du hasst deine Familie, die mittlerweile nur noch aus deinem nichtsnutzigen Dad besteht, mit einer Inbrunst für das, was sie dir angetan hat, nämlich, dich in diese grottenhässliche Welt zu setzen. Und dir diesen Namen zu geben. Luigi, nach Luigi "Lou" Macari, der ManU-Fußball Legende, den dein Dad noch immer vergöttert. Er wollte sowieso lieber einen Sohn, und als dann du rauskamst, hat er darauf geschissen und dich einfach nach seinem Lieblings-Fußballspieler benannt. Denn Fußball ist alles für deinen Alten und für andere Dinge, inklusive dir, hatte er in seinem Leben noch nie viel Platz. Allerdings hast du das schon immer für dich behalten. Und es hat nicht lang gedauert, da hast du gemerkt, dass man mit etwas viel Glitzer und Make-Up so einiges bewirken kann. Seit du mit 11 Jahren in die Secondary School gekommen bist, tust du alles dafür, den Leuten weiß zu machen, dass du von ganz oben kommst. Dein Image aufrecht zu halten, ist ein 24-Stunden-Job, aber es hat dir bereits einige Türen geöffnet, die einem Mädchen mit deinem sozialen Status normalerweise fest verschlossen geblieben wären. Ob du dich nun als Manchesters IT-Girl Nummer Eins ausgibst, weil du wirklich etwas erreichen willst, oder ob du einfach nur versuchst, alles zu verkörpern, dass nicht deinem Ursprung entspricht, das weißt du selbst nicht genau. Denn eigentlich bist du sehr schlau und könntest auch durch gute Noten glänzen, nur kommt das meistens nicht so gut bei den Jungs… Mansplaining ist oft der Schlüssel zum Herzen eines Machos, und dafür schluckst du deine Intelligenz doch gern mal herunter. Klingt soweit alles ganz fein – wenn da nicht der eine große Haken wäre: Alles. Ist. Fake. Nicht nur du selbst, sondern als Folge daraus auch deine Freundschaften, Liebschaften, Feindschaften, deine Gefühle, Gedanken, Leidenschaften. Aufgrund der Gehirnwäsche, der du neben allen anderen auch dich selbst unterzogen hast, weißt du gar nicht mehr, wer du wirklich bist. Und das zeigt sich immer dann, wenn es um dich still wird. Wenn du abends nach Hause kommst zu deinem wandelnden Fehler von einem Vater, in ein verdrecktes, kaltes Zuhause, und du dich plötzlich nicht mehr anlügen kannst. Dann macht sich ein Loch in dir breit, das von Tag zu Tag immer größer wird, und das du verzweifelt versuchst, mit deinem Social Media Auftritt und klebrig-billigem Cherry Brandy zu stopfen. Also stürzt du dich ins Getümmel, wann immer es geht. Dein Nachtleben fängt Donnerstagabend an und endet erst, wenn am Sonntagabend auch die letzten Übriggebliebenen die Biege machen. Wie du das aushältst, ist klar – mit deinen Freunden Molly und Pep. Wie lange du so weitermachen willst – so lange, bis sich für dich ein Weg aus dieser verfluchten Stadt, diesem verfluchten Leben auftut. Du bist jetzt 17 geworden, also nur noch ein Jahr bis zur Volljährigkeit. Nur noch ein verdammtes Jahr, dann bist du raus hier – irgendwie. Aber gerade jetzt, so kurz vor dem Endspurt, beginnt deine Fassade zu bröckeln. Denn dein letzter „Armcandy Boyfriend“ interessiert sich auf einmal für Jungs, und die Gerüchteküche kocht. Bist du wirklich so schlecht im Bett, dass Jungs davon schwul werden!? Und dabei weiß noch nicht mal jemand, dass du eigentlich noch Jungfrau bist und einen riesen Schiss vor dem ersten Mal hast… Die Leute beginnen, dich zu hinterfragen, und das ist gar nicht gut, denn was passiert, wenn jemand zu viele Fragen stellt und rauskommt, wer du wirklich bist?
Luigi Davies
hat aktuell « Keine » Szene/n zu vergeben!

Offline
Zuletzt online: 07.01.2020, 23:20
Miniplots

Timeline


In the mirror you're a work of art but this is real life. «


Beziehungen
positiv
Francis Graves » WHAT THE ACTUAL FUCK!?
Pepper Davies » The Pepper to my Salt
Yvain Foucault » Restez-vous là?
Colin Parker » Armcandy Boyfriend
neutral
Keine Einträge vorhanden!
negativ
Keine Einträge vorhanden!


Aktive Szenen (4)
Back-to-Shithole Day
Erster Schultag
Watch it, Loser!
Mittagspause | Schulkantine (oder: Wasserloch des High-School-Dschungels)
Beendete Szenen (0)
Du faule Socke, was geht?! Das Glück kommt nicht von allein!